"Not busy": Meine Top 3 Minimalismus-Vorteile

Fantasiebild mit Kinder auf Leiter gen Himmel

Diese Woche interviewte mich eine Studentin für eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema "Ordnungscoaches" (super spannend übrigens, dass dieses Thema nun auch an den Unis bearbeitet wird!) und eine ihrer toll vorbereiteten Fragen war, was denn "Minimalismus" für mich bedeutet. Tatsächlich werde ich mit genau dieser Frage relativ häufig konfrontiert und in diesem Beitrag erzähle ich, welche Vorteile ein Leben mit dem viel zitierten "leichten Gepäck" für mich persönlich hat.

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Exklusiver Blick in meinen Kleiderschrank

Kleidung auf Bügeln
Am Anfang einer KonMari-Lesson bei meinen Kundinnen gibt es das erste Wow-Erlebnis meist beim Auftürmen der eigenen textilen Besitztümer auf dem Boden oder dem Bett: "Ehrlich?! Sooo viel besitze ich?!" - *erstaunter Blick zur Aufräumberaterin*. Aber verzweifeln Sie bitte nicht! Genau dafür ist ja das große Aufräumfest da. Um festzustellen, was Sie wirklich behalten wollen! Aber wie wird das textile Leben nun einfacher?! Das Stichwort lautet: Grundgarderobe (Capsule Wardrobe)!

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Themenschwerpunkt: Weniger arbeiten, mehr leben!

gestresst wirkender Mann an Schreibtisch

Von der "Ärbeit" und dem Leben: Ein Thema brennt mir seit Jahren ganz besonders unter den Nägeln. Dieses Thema hat viel mit meinem Weg hin zum Minimalismus zu tun, mit dem Überwinden von Existenzängsten und scheinbar in Stein gemeißelten Normen. Ein Wort vorweg: Mir ist gerade beim Thema „Lohnarbeit“ bewusst, dass ich als Kinderlose aus einer privilegierten Position heraus schreibe. Trotzdem glaube ich, dass uns allen mehr Ehrlichkeit die Arbeitswelt betreffend gut tun würde.

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WENIGER/MEHR - die neue Serie

Logo mit der Aufschrift Weniger/Mehr

Der Auftakt zur neuen Themenreihe im Ordnungsblog im Frühjahr und Sommer 2019. Ganz viele Facetten meiner Arbeit als Ordnungscoach haben mit den zwei Wörtern WENIGER und MEHR zu tun. Aber auch meine Lebensphilosophie - und damit die Philosophie von ORDNUNG ZUHAUSE - beruht auf Fragen, die das WENIGER, das MEHR und nicht zuletzt das GENUG betreffen. Diesem offensichtlichen roten Faden möchte ich folgen und Anstöße geben, über das eigene WENIGER und MEHR nachzudenken!

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Film: „My stuff“ vs. „100 Dinge“

Popcorn

Heute möchte ich zwei Filme beleuchten, die ich kürzlich gesehen habe. "My stuff" (2015) und "100 Dinge" (2018) drehen sich einmal in Form einer Dokumentation und einmal als Spielfilm um ein interessantes Minimalismus-Experiment und stellen die Frage, was wir wirklich zum Leben brauchen und ob uns Dinge glücklich(er) machen können. Und besitzen wir die Dinge oder die Dinge eher uns? Wie wirken sie sich auf unsere Beziehungen aus? Lest hier, was ich von den beiden Filmen halte. Welcher hat euch besser gefallen? 

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Zero Waste - gar nicht so ohne!

Mülltonnen

Immer stärker beginne ich mich mit dem Thema „Zero Waste“ auseinanderzusetzen, gerade auch in Hinsicht auf die Aufräum- und Ausmistaktionen bei meinen KundInnen. Beim Minimalismus-Stammtisch im Oktober haben wir uns dem Thema ausführlich gewidmet. Wir bekamen zu Beginn eine Führung durch einen Unverpacktladen in Berlin und ich war beeindruckt, wie breit das Angebot ist. Die Besitzerin machte aber auch klar, wie viel unsichtbare Arbeit im Vergleich zu herkömmlichen Supermärkten dahintersteckt. 

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Projekt Arbeitszimmer - Gerümpel ade

Unordnung im Arbeitszimmer
Das Thema Kleiderschrank treibt sehr viele meiner Kundinnen um. Auch bei der KonMari Methode™ unterziehen wir Ihre Kleidung direkt zu Anfang dem "Freude-Check" (joy check). Anschließend werden alle Stücke neu geordnet, gefaltet und möglichst "stehend" verstaut, dass Sie eine maximale Übersicht über Ihre Kleidung haben. Das Ziel ist, nur noch Kleidungsstücke zu besitzen, in denen wir uns großartig und gut angezogen fühlen! 

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Sind Minimalisten "erfolgreich"?

Trophäen

Eine Begegnung, die mich in den letzten Wochen nachhaltig beeindruckt hat, war die mit Joachim Klöckner, Autor des Buches „Der kleine Minimalist“. Joachim hat uns beim Minimalimusstammtisch in Berlin im Juli etwas von seiner Zeit geschenkt und uns von seinem Leben berichtet. Nach seinem „ersten Leben“ mit schnellen Autos und einem „normalen“ Beruf und einigen weiteren Lebenswendungen und -fügungen hat sich Joachim von so gut wie jeglichem materiellen Besitz befreit. Was für eine spannende Geschichte!

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